Mittwoch, 15. März 2017

Schnittmustermix - das Beste aus zwei veschiedenen Schnitten

Erinnert ihr Euch noch an meinen Pullover nach dem Schnittmuster "Toaster2" von "Sew House Seven"?

Letzte Woche habe ich Euch meine Version davon hier auf dem Blog vorgestellt. Ein schlichter, bequemer Pullover, der aber durch sein Design besticht.

Das Schnittmuster stammt aus der Feder von Peggy, kreativer Kopf von "Sew House Seven". Und von den bequemen schlichten Toaster Sweatern gibt es eigentlich zwei. Hier unten in der Zeichnung könnt ihr die beiden Varianten erkennen:


Quelle: Sew House Seven


Links seht ihr den Toaster2, den ich Euch letzte Woche vorgestellt habe,  und rechts, das Raglanshirt mit Stehkragen und breiten Saumbund - Toaster1. Beide Schnittmuster gibt es in der Deutschen Übersetzung bei Annika von Nähconnection. Da kann Frau sich nur schwer zusammenreißen und kauft natürlich gern beide Schnittmuster.
 
Und wie Ihr natürlich schon anhand der Überschrift zu diesem Blogbeitrag ahnt, habe ich die beiden Muster munter gemischt, mir sozusagen das Beste aus Beiden herausgesucht. Und so seht ihr unten meine Taoster1/2 Version , ein Raglanshirt (ohne Stehkragen), mit gerade auslaufendem Vorder- und Rückenteil, anstatt des breiten Bundes.

 
 Dafür aber natürlich wieder mit meinen geliebten Seitenschlitzen, das Rückenteil ein paar Zentimeter länger als das Vorderteil.


Für mich das absolut perfekte bequeme Shirt, hier übrigens genäht aus einem Rippjersey von Stoff und Stil.


In der Gesamtlänge habe ich mich an dem Toaster2 orientiert, wobei ich den in der Originalvariante für mich auch um ca. 5 cm verlängert habe. So sitzt das Shirt ungefähr auf Höhe der Hüftknochen, was mir persönlich gut gefällt.


Die Raglannähte fallen leger und weit, aber ohne den Stoff auszubeulen.


 
Inzwischen mag ich das Shirt zuhause kaum ausziehen. Der Rippjersey überzeugt durch seine feste Qualität und von der Dicke des Stoffes ist es wie ein Mittelding zwischen Sweat und Jersey. Ihr merkt schon, hier wird nur jetzt nur noch gemischt. Zwei Schnittmuster, der Stoff zwischen warm und leicht - also der perfekte Frühlingsbegleiter.
 
Mich würde interessieren: Habt ihr das auch schon mal gemacht, dass ihr einfach Schnittmuster mixed?  Das Beste aus Euren persönlichen Erfahrungen ? Riesig würd ich mich über Kommentare dazu freuen.
 
Liebe Grüße, Eure Kirsten
 
Schnitt: Toaster1 und Toaster 2 von Sew House Seven
Stoff: Rippjersey von Stoff und Stil
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Mittwoch, 8. März 2017

Schlicht, lässig und bequem....

Ihr sucht nach einem Pulloverschnitt, der schlicht und einfach ist, aber trotzdem das gewisse Etwas hat? Dann schaut Euch mal den "Toaster2" aus der Schnittfabrik von "Sew house seven" an.
 
Hinter "Sew House seven" steht Peggy, die lange als Designerin und Schnittdirektrice in der Industrie gearbeitet hat bevor sie sich 2014 selbstständig machte. Ihr Fokus liegt auf alltagstauglichen Schnitten, die sowohl von Anfängern als auch von Profis genäht werden können. Ihre Leitspruch ist : "After all, a good design is a good design no matter how simple."
 
Und dies spiegelt sich meiner Meinung nach in diesem Schnitt perfekt wieder.

 
Der leichte Stehkragen, die kastige Form, die leger sitzt, geradlinig mit Seitenschlitzen... der Toaster2 hat eine ganz Menge an Kleinigkeiten zu bieten. Und im Gesamtpaket eine große Portion Bequemlichkeit und einen hohen Wohlfühlfaktor. 

 
Wer ein wenig in den sozialen Medien unterwegs ist, hat ihn sicherlich öfter gesehen. Auch ich hatte ihn schon länger im Visier, habe mich doch aber ein wenig vor einer englischen Anleitung gescheut. Umso erfreuter war ich, als Annika von Nähconnection diesen Schnitt ins Deutsche übersetzt Anfang Februar auf den Markt brachte. 

 
Die Anleitung ist sehr gut beschrieben und der Schnitt ist definitiv ruck zuck genäht und gibt schnell einen aufbauenden Näherfolg.  Wer Näheres dazu lesen möchte, wie der Schnitt gemäht wird, schaut einfach mal hier.
 

 
Für mich ein absolutes Novum war der Stoff, den ich hier verarbeitet habe - Scuba. Scuba ist ein elastischer, weicher Modestoff, der an das Neopren von Surfanzügen erinnert. Dadurch, dass er sehr fest ist und einen guten Stand hat, eignet er sich für diese kastige Form meiner Meinung nach hervorragend. Scuba besteht aus 95% Polyester und 5 % Elasthan. Auf der Wäscheleine war er gefühlt nach einer halben Stunde schon getrocknet und fertig zur Verarbeitung. Er besteht aus zwei Lagen. Die äußere Seite ist ein normaler Jerseystoff , die innere Lage ist glatt, leicht gummiartig und gibt dem ganzen den leichten Neopreneffekt. Er lässt sich einfach nähen, aber so gar nicht bügeln (dazu komme ich weiter unten noch mal).

 
Durch den festen Stand des Stoffes erhält der Sweater seine charakteristische Form. Allerdings musste ich feststellen, dass der Stoff für den Stehkragen nicht so optimal geeignet ist. Dadurch, dass er sehr dick und fest ist, legt er sich nicht automatisch nach innen. Da hilft auch kein Bügeln. Der Kragen wird nur in der Seitennaht fixiert, so dass es mir doch ab und zu passiert, dass er während des Tragens verrutscht.


Aber ich liebe ihn auch so. Er ist schnell mal übergeworfen und macht in seiner Schlichtheit ein gute Figur.



Und der Toaster2 hat auch noch eine große Schwester (oder Bruder?) Denn es gibt, ihr ahnt es schon, auch das Schnittmuster "Toaster1".  Dabei handelt es sich um einen Raglansweater, der mit kurzem Rumpf und einem breiten Bund daher kommt.

 
Und dass man die beiden Schnittmuster auch perfekt mixen kann, das zeige ich Euch in einem meiner nächsten Blogposts. Vielleicht schaut ihr dann ja wieder vorbei. Ich würde mich freuen,
 
Liebe Grüße , Eure Kirsten
 
 
Schnittmuster: Toaster2 von "Sewhouse7" in der deutschen Übersetzung von Nähconnection; das Schnittmuster könnt ihr hier erwerben
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Mittwoch, 15. Februar 2017

Oversize Pullover ... oder doch lieber nicht?

Ich gestehe. ich bin ein totaler Fan der oversize Mode. Auf Modemagazinen sehen Damen in Pullovern oder Jacken, die mindestens drei Nummer zu groß sind, lässig, elegant und schick aus. Wie kurz und unbedacht übergeworfen, aber mit Wow-Effekt.
 
Ist "oversize" nur etwas für Frauen mit Modelmaßen?
 
Ziehe ich ein oversize Oberteil über, wirkt das eher plump und zuppelig und gar nicht so elegant wie bei allen Models dieser Welt. Geht Euch das auch so?

 
Sicher kann man diese Frage nicht generell beantworten. Wie so immer ist der schöne Kompromiss; es kommt wohl auf den Typ drauf an. Die oversize Mode muss so geschickt getragen bzw. kombiniert werden, dass sie zu der jeweiligen Person passt. Und das muss jeder für sich selber ausprobieren.

 
Jetzt fragt Ihr Euch sicher schon die ganze Zeit , warum ich hier über "oversize" nachdenke, wo doch gar kein oversize Teil zu sehen ist.
 
Ich selber mag gern sportliche lässige Mode und ertappe mich immer wieder, dass ich mein Blick bei oversize Stücken hängen bleibt, auch bei Schnittmustern. So auch bei der hier gezeigten Frau ISA aus der Feder von Fritzi und Schnittreif. Als ich das Schnittmuster zum ersten Mal sah, habe ich es sofort in meinem Kopf gespeichert. Überschnittene Ärmel, kantig, oversize Look eben. Klasse. Und dann dieser tolle breite Kragen. 

 
An einigen Designbeispielen zu diesem Schnitt war schon zu erkennen, dass der Pullover wirklich sehr weit ausfällt, was mich ein wenig ins Grübeln gebracht hat. Aber anhand der Fertigmaße, die der gut beschriebenen Anleitung beiliegen, und einem Abgleich mit einem gut sitzenden Pullover , habe ich mich schnell für eine echte "undersize" Größe entschieden. Da ich normalerweise Konfektionsgröße 42 trage, ist "L" die am häufigsten genähte Größe. Hier seht ihr das erste Mal einen Pullover in "S", den ich für mich genäht habe. Diese Größenvergleicherei macht einen eigentlich immer unsicher, ob es denn tatsächlich so klappt, aber nach dreimal nachmessen und Schnittmuster auf drei Pullovern auflegen, habe ich todesmutig losgenäht.
 

 
Und was soll ich euch sagen? Er passt, er sitzt locker und lässig, so gar nicht oversize , aber auch definitiv nicht "undersize".

 
Ach so, die Seitenschlitze haben sich mal wieder eingeschlichen? Seit ich den Jumper von Fina genäht habe (könnt ihr hier noch einmal nachlesen) bin ich ein totaler Fan von Seitenschlitzen. Es besteht die Gefahr, dass ich sie jetzt überall einbaue .

 
Genäht habe ich diese Frau Isa übrigens aus einem sage und schreibe nur 80 cm breiten Rest grauen Sweatshirtstoffes, den ich hier noch liegen hatte. Daher hat es auch nur für halblange Ärmel gereicht. Aber durch das mit der linken Seite angesetzte Bündchen hat es ein bisschen den Effekt von hochgekrempelten Ärmeln.


Durch zwei Abnäher im Schulterbereich fällt das Shirt sehr gut und lässt den Oberkörper an der Stelle nicht kastig wirken.


 
Und die Moral von der Geschicht'? Ich finde den oversize Look immer noch sehr lässig und erkenne in mir ein Muster, dass ich gern zu solchen Schnitten greife. Aber anstatt diese dann in "Übergröße" zu nähen , gehe ich lieber ein oder zwei Konfektionsgrößen nach unten und habe so ein wenig den lässigen Look erhalten, aber kein übergroßes Teil.
 
Wie sind denn so Eure Erfahrungen mit dem Thema "oversize"? Mögt ihr diesen Look und bleibt ihr eher bei körperumspielenden Schnitten?
 
Liebe Grüße , Eure Kirsten
 
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Sonntag, 12. Februar 2017

Mein kleines Fotostudio.....

Ich möchte Euch heute meine kleines semiprofessionelles Home Fotostudio vorstellen.
 
Mit dabei die Protagonisten:
 
- Zwei Lichtsets der Firma Hauser und Picard (Dauerlichtschirm Yoshi
  2x50 Watt; nähere Produktinfos könnt ihr hier nachlesen)
- meine Nikon Systembildkamera
- mein Handy
- und ein IKEA Hocker
- samt ca. 2 qm unseres Schlafzimmers, inklusive hellgrau gestrichener Wand.


 
Zunächst stelle ich Euch kurz das Lichtset vor. Wie auf dem Foto oben abgelichtet, besteht es aus einem Ständer, einer Lampenhalterung, einem ESL Schnellstart Leuchtmittel und einem weißen Regenschirm. Oh pardon, das ist natürlich der Durchlichtschirm mit ca. 90 cm Durchmesser. Aufgebaut sieht da ganze ungefähr so aus:
 
 
Die Handhabung ist einfach und in einigen Minuten erledigt. Der Ständer ist schnell und unkompliziert auseinander geklappt. Oben am Kopf wird die Lampenhalterung angeschraubt. In die Fassung wird dann die Lampe, die Tageslichtweißes Licht spendet, eingeschraubt.
 
 
Der aufgespannte Schirm wird dann durch eine Öffnung in der Lampenhalterung vor dem Leuchtmittel platziert. An der Lampenhalterung ist ein Kabel von 290 cm, so dass der Weg bis zur nächsten Steckdose, auch ohne Verlängerungskabel, gut zu erreichen sein sollte.
 
 
Das Ganze wird in einer Tragetasche geliefert, die ca.80 cm Lang, 20 cm breit und 10 cm hoch ist. Darin kann das Leuchtset dann platzsparend wieder verstaut werden und an einer geeigneten Stelle verstaut werden. Bei mir übrigens in meinem Nähzimmer hinter einem Regal.
 
 
Neben dem guten Licht ganz wichtig, mein geliebte Nikon Systemkamera, hier mit einem 18,5 mm Festbrennweitenobjektiv und einer Blende von 1,8. Dieses sehr lichtstarke Objektiv gehört nicht zum normalen Lieferumfang der Kamera dazu, sondern muss separat gekauft werden. Das Wechseln  zwischen dem Festbrennweiten- und dem Zoomobjektiv geht schnell und problemlos. Obwohl ich mich inzwischen so daran gewöhnt habe und fast nur noch mit dem Festbrennweitenobjektiv auf Motivsuche bin. 
 
 
Für Fotoaufnahmen, die ich von den genähten Kleidungsstücken für meinen Blog machen will, setze ich die Kamera auf ein Stativ, welches ich hier vor Ort in einem Fotofachgeschäft erworben habe.
 
 
Da die Nikon Systemkamera WLAN Fähig ist, kann ich mit der entsprechenden App auf meinem Handy die Kamera steuern. Wenn Kamera und Handy miteinander verbunden sind, kann ich mit Hilfe der App immer das aktuelle Bild der Kamera in der Vorschau sehen und dann über einen Klick auf das Handy auslösen.  

Gleich danach wird das aufgenommene Foto in der App angezeigt und ist sowohl auf der Speicherkarte der Kamera als auch in der Fotogalerie des Handys gespeichert.

 
Und zu guter Letzt der IKEA Hocker und eine Ecke unseres Schlafzimmers, welches mir eine freie, hellgrau gestrichene Wand als neutralen Foto-Hintergrund bietet.
 
Warum der Hocker fragt ihr euch? Der hat sich mal mit eingeschummelt, als er da so rum stand und ich irgendwann mal dachte, Fotos im Sitzen sind auch nicht schlecht. Meistens finde ich im Sitzen eine gelassenere, natürliche Haltung als im Stehen. Funktioniert natürlich nur, wenn man Oberteile oder Ausschnitte fotografieren möchte.
 
Wenn Ihr bis hierhin gelesen habt, denkt vielleicht der ein oder andere, was für ein Aufwand, nur für ein paar Blogfotos. Dachte ich auch lange Zeit. Ist es aber nicht. Gut die Kamera mit dem zusätzlichen Objektiv ist eine Investition, aber alles andere kostet jeweils keine 50 EUR. Auch der Aufwand des Auf - und Abbauens ist überschaubar. Fürs Fotografieren braucht man Ruhe und Zeit. Unter Zeitdruck werden die Bilder meist nichts. Das ist aber auch so, wenn ich draußen meine Fotos machen möchte und mir noch jemanden suchen muss, der mich dazu begleitet. Jetzt brauche ich ca. 30-45 Minuten, um Fotos zu machen , die mir gut gefallen und wo ich weder vom Wetter noch von anderen Personen abhängig bin.
 
Eine der Leuchtlampen steht übrigens meist ohne den Schirm neben meinem Schreibtisch. Denn auch als Lampe ist sie gerade in der dunklerem Jahreszeit eine prima Sehhilfe beim Nähen.

Ich hoffe der kleine Einblick in meine privates Fotostudio hat euch gefallen. Das spiegelt natürlich nur meine eigene Meinung und Einschätzung wieder, denn ich bin weiß Gott kein professioneller Hobbyfotograf. Aber letztendlich sollen die Ergebnisse gefallen, oder?
 
Liebe Grüße, Eure Kirsten 




 
 


 
 

Mittwoch, 1. Februar 2017

Rollkragenpullover Jumper.....

Hier möchte ich Euch einen neuen Schnitt von Fina vorstellen - den Jumper. Es ist eine ziemlich variabler und gut sitzender Pulloverschnitt, den ihr ganz nach euren Wünschen gestalten könnt. Meine Version ist aus dem schönen Strickstoff von swafing mit einem weiten Rollkragen, mittlerer Länge, normalen Ärmeln und Seitenschlitzen im unteren Saum.

 
Um den ganzen einen kleinen Hingucker zu geben, habe ich mich entschieden, Lederpatches auf die Ärmel zu nähen. Dies hier sind Flicken mit vorgestanzten Löchern , die eigentlich für das Flicken der Kinderhosen gedacht waren. Aber irgendwie waren mir diese schönen Lederflicken für die Hosen des Juniors immer zu schade, so dass sie jetzt hier ihre wahre Bestimmung gefunden haben.

 
Der Jumper kann in unterschiedlichen Längen genäht werden. Ich habe mich für ein Zwischending aus normaler und langer Länge geeinigt, so dass der Hintern bedeckt ist. Durch die Seitenschlitze fällt er locker und lässig und liegt nirgendwo auf. Er ist toll kombinierbar zu Jeans, sieht aber auch zu engen Stoffhosen super aus.

 
Im Schnitt enthalten sind auch diverse Ärmelvarianten, unter anderem die ganz trendigen Trompetenärmel. Ich habe mich für die normalen Ärmeln entschieden und Sie mit den Patches versehen.
 
 
Im Kragenbereich stehen ein enger und ein weiter Halsausschnitt zur Auswahl. Genäht werden kann der Halsausschnitt mit einem Rollkragen oder wer lieber einen ganzjahrestauglichen Pullover möchte, säumt es mit einem Beleg.

 
Kurz noch zu den Seitenschlitzen, die ich auch zum ersten Mal an einem Oberteil genäht habe. Wie die Seitenschlitze genäht werden, hat Fina in ihrem ebook zum Jumper toll beschrieben. Dazu noch die Briefecken und ihr habt einen tollen Abschluss im unteren Bereich. Briefecken nähen geht übrigens auch ganz einfach. Schaut dazu mal hier bei Ina von pattydoo vorbei.


 
 

 
Und wenn das erste Teil fertig ist und so gut sitzt, fangen im Kopfkino natürlich die ersten Überlegungen an, was könnte ich noch alles aus diesem Schnitt nähen. Ich denke, dass dieser Schnitt auch super für Jerseystoffe geeignet ist und sicher noch mal das ein oder andere frühlingshaftere Shirt folgen wird. Dann hüpfe ich jetzt schnell in den Jumper und mache es mir gemütlich.
 
Liebe Grüße , Eure Kirsten
 
 
Schnitt: Jumper von finasideeen, wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt
Stoff: Strickstoff von swafing in beige meliert
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Mittwoch, 18. Januar 2017

Kuschelpullover Horst ....

Wer um Himmels willen ist denn dieser Horst ?
Horst ist quasi das Synonym für alle selbst geschneiderten Werke, die ihren Ursprung in dem Schnittmuster Karl aus der Feder von Monika aka schneidernmeistern haben.
Wer Monika und ihr Schnittmuster "Else" kennt, ahnt , was gemeint ist. Genau  wie das Schnittmuster "Else" hält auch "Karl" alle Optionen offen, sich das Schnittmuster schnell und einfach nach seinen eigenen Wünschen und kreativen Ideen anzupassen.


Karl ist im Original ein legeres Pulloverkleid in Midilänge mit Rollkragen. Alle Abwandlungen dieses Schnittes, sei es in der Länge gekürzt, oder komplett als Pullover genäht, die Ärmel oder den Rollkragen angepasst, all diese Werke werden inoffiziell liebevoll Horst genannt.
 
Offiziell heißen sie "Karlspiration". Und wie vielseitig und abwechslungsreich das Schnittmuster Karl ist , könnt ihr unter diesem Suchbegriff unter anderem hier bei Monika auf ihrer Seite finden.


Auch ich habe jetzt eine Abwandlung dieses Schnittes, inspiriert durch Monikas "Geschichte von Herrn Karl", die ihr hier nachlesen könnt. Ich habe Karl zu einem oversized Rollkragenpullover umgebaut.




Dazu habe ich meine normale Konfektionsgröße genommen und im Bruch einfach drei Zentimeter zugegeben. Dadurch entsteht die Oversized Weite und auch der Rollkragen wird entsprechend weiter und liegt halsfern. Den Rollkragen an sich habe ich ebenfalls um ca. 3 cm gekürzt, so dass er eher ein Stehkragen ist.



In der Länge läuft der Pullover auf Hüfthöhe aus.


Weil es ein richtiger Kuschelpulli werden sollte, habe ich ihn aus grauem Alpenfleece genäht. Alpenfleece weist innen eine glatte Seite aus Sweatshirtstoff auf und ist außen flauschig wie ein Teddybär.

 
Nach der ersten Anprobe kam vom jüngsten Familienmitglied bereits der Kommentar, ich würde ja jetzt aussehen, wie ein Maulwurf. Na, so unrecht , hatte der junge Mann da , glaube ich , nicht. 

 
Aber jeglichen Kommentaren zum Trotz liebe ich meinen "Horst". Und der hat sogar unseren Nachbarn neulichs zu einer spontanen Umarmung animiert, begleitet durch die Worte: Ich muss Dich mal drücken. Du siehst so kuschelig aus! 
 

 
Liebe Grüße, Eure Kirsten
 
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